Pre-Launch-Projekt

Vom Freelancer zum Creator

Freelance AI
Workbench.

Eine praktische, datensensible und bezahlbare KI-Werkbank für freie Journalistinnen und Journalisten, die ohne redaktionelle Infrastruktur arbeiten.

Es geht nicht um die billige Massenproduktion von KI-Texten. Freie sollen KI für ihren gesamten selbstständigen Betrieb nutzen können, eigene Formate entwickeln und ihr Publikum direkt erreichen.

Was der Pilot testen soll

KI für den gesamten Arbeitsalltag

Mehr als Texte mit ChatGPT: Der Pilot untersucht fünf Arbeitsbereiche – und wählt daraus drei oder vier konkrete Workflows zum Testen aus.

  1. 01RecherchierenQuellen, Material, Verifikation
  2. 02ProduzierenText, Audio, Video, visuelle Formate
  3. 03Büro und AufträgePitches, Fristen, Nachfassaktionen
  4. 04Eigene FormateProfil, Medien, Wiedererkennbarkeit
  5. 05Publikum und GeschäftSichtbarkeit, Beziehung, Eigenständigkeit

Die Lücke

Redaktionen haben Regeln, Werkzeuge und Schulungen. Viele Freie haben einen kostenlosen ChatGPT‑Account – und eine ziemlich lange Liste offener Fragen.

Viele Freie lernen generative KI zuerst als Textwerkzeug kennen: für Transkriptionen, Übersetzungen, Überschriften, SEO oder das Überarbeiten von Texten. Das ist nützlich, betrifft aber nur einen kleinen Teil ihres Berufsalltags. Recherche, Produktion, Organisation, Sichtbarkeit, Publikumsaufbau und betriebliche Entscheidungen konkurrieren um dieselbe knappe Zeit.

Die Workbench untersucht kostenlose, kostengünstige und lokal betreibbare Werkzeuge ebenso wie Bezahlangebote. Bezahlbar bedeutet dabei nicht kostenlos: Auch eine Investition kann sinnvoll sein, wenn sie Zeit spart, die Qualität erhöht oder neue Erlösmöglichkeiten schafft. Entscheidend ist, was für Freie praktisch nutzbar, datensensibel und wirtschaftlich sinnvoll ist – und wo Datenschutz, Quellenschutz oder unzuverlässige Ergebnisse gegen den Einsatz sprechen.

Der geplante Pilot

Drei oder vier Arbeitsabläufe. Eine kleine Gruppe Freier. Keine Plattform, bevor wir wissen, ob sie überhaupt jemandem hilft.

Die Abläufe sollen gemeinsam mit freien Journalistinnen und Journalisten entwickelt und getestet werden. Die Auswahl ist bewusst vorläufig. Entscheidend ist, was sich im Arbeitsalltag bewährt.

01

Von der Expertise zum Creator-Profil

Fachwissen in ein klares öffentliches Profil und mehrere journalistische Formate übersetzen, ohne jede Idee zu beliebigem Content glattzubügeln.

02

Eine Recherche, mehrere Formate

Material nachvollziehbar für Text, Audio, Video und Social Media erschließen. Quellen, Entscheidungen und menschliche Kontrollpunkte bleiben sichtbar.

03

Ein ruhigerer Solo-Schreibtisch

Pitches, Aufträge, Fristen und Nachfassaktionen organisieren, damit die Verwaltung nicht heimlich die ganze Woche auffrisst.

04

Wissen, was wohin darf

Entscheiden, welche Daten und Aufgaben mit welchen KI-Systemen verantwortbar bearbeitet werden können. Dazu gehört auch die völlig legitime Entscheidung, keine KI zu verwenden.

Was entstehen soll

Klein genug zum Testen. Nützlich genug zum Behalten.

  • Getestete Workflow-Kartenmit klaren Schritten, Grenzen und menschlichen Kontrollpunkten
  • Wiederverwendbare Assistenten oder Skillsfür ausgewählte wiederkehrende Aufgaben
  • Eine transparente Tool- und Kostenübersichtmit bezahlbaren und datensensiblen Optionen
  • Ein Datenschutz-, Quellen- und Vertrauenscheckbevor Material in einem KI-System landet
  • Eine dokumentierte Auswertungmit ausgewählten öffentlichen Ergebnissen – einschließlich der Dinge, die nur in der Demo gut aussahen

Warum hier „Creator“ steht

Creator erkennt man nicht am Ringlicht.

In diesem Projekt bedeutet der Schritt zum Creator, nicht mehr ausschließlich von einzelnen Aufträgen abhängig zu sein. Freie entwickeln aus ihrer Expertise erkennbare Formate, werden sichtbar, wählen die passenden Medien für ihre Geschichten und bauen eine direkte Beziehung zu ihrem Publikum auf.

Video kann dazugehören. Ebenso ein Newsletter, ein Podcast, ein Erklärformat, ein Workshop oder etwas, das noch keinen beeindruckenden englischen Namen bekommen hat. Entscheidend sind größere journalistische und wirtschaftliche Eigenständigkeit.

Hinter dem Projekt

Barbara Weidmann

Freie Journalistin, Multimedia-Trainerin und zertifizierte KI-Trainerin

Ich arbeite seit mehr als zwei Jahrzehnten als freie Journalistin und teste generative KI seit Ende 2022 in praktischen Arbeitsabläufen. Meine Trainings reichen von Recherche, Text und Transkription über Bild, Audio und Video bis zu eigenen Assistenten und agentischen Workflows. Datenschutz, Quellenschutz und menschliche Kontrolle gehören immer dazu.

Die Arbeitsrealität Freier kenne ich aus meiner eigenen Praxis und aus langjährigem berufspolitischem Engagement. Ich war mehrere Jahre stellvertretende Vorsitzende der Fachgruppe Freie im Bayerischen Journalisten-Verband, arbeitete zehn Jahre im Mentoring-Programm des BJV mit und bin Mitglied bei Freischreiber.

Die Idee für die Workbench beschäftigt mich seit fast zwei Jahren. Aus vielen Gesprächen und einzelnen Workshops soll nun ein dokumentiertes Pilotprojekt werden.

Aktueller Stand

Pre-Launch heißt Pre-Launch.

Diese Seite dokumentiert das Projekt, während es entsteht. Es gibt noch keine fertige Plattform, keine erfundenen Nutzerzahlen und keine wundersamen Produktivitätsprozente. Pilotkonzept, Testerfahrungen und öffentliche Materialien sollen hier Schritt für Schritt ergänzt werden.

Kontakt zum Projekt

Du möchtest mitdenken, testen oder zusammenarbeiten?

Die Freelance AI Workbench ist im Aufbau. Wenn du einen Anwendungsfall einbringen, einen Workflow testen oder über eine mögliche Zusammenarbeit sprechen möchtest, schreib mir direkt.

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